Im Jahr 2010 habe ich die Ausbildung zur Peter Hess-Klangmassagepraktikerin abgeschlossen und biete nun in meinen Räumen auch Klangmassagen an.

Was versteht man unter Klangmassage und wie wirkt sie?

Die Klangmassage findet im Liegen am bekleideten Körper statt. Eine bzw. mehrere Klangschalen aus Metall werden auf und um den Körper herum aufgestellt und durch Antönen mit einem Schlägel in Schwingung versetzt. Da unser Körper zu mehr als 70 Prozent aus Wasser besteht, können sich die Schwingungen nach und nach im ganzen Körper ausbreiten. Sie werden als feine Vibrationen wahrgenommen, die oft als eine Art „Massage“ beschrieben werden. Wir fühlen den Klang also.

Außerdem erreicht der Klang den Körper natürlich auf einem zweiten Weg, nämlich über das Ohr. Wir hören den Klang.

Wir können also völlig „eintauchen“ in den Klang und es fällt uns leicht, uns zu entspannen und loszulassen. Blockaden und Verspannungen können nach und nach aufgelöst werden, Wohlgefühl und tiefe innere Ruhe entstehen. Körper, Geist und Seele werden angesprochen, man kann sich fallen lassen und das Urvertrauen wird gestärkt.

Da die Schalen sehr obertonreich sind, ergibt sich durch die Klänge nicht die Art Musik, wie wir sie sonst kennen, d.h. das Anschlagen der verschiedenen Schalen führt nicht zu einer Melodie mit festgelegten Noten. Dies ist besonders schön für sehr „verkopfte“ Menschen, die immer alles kontrollieren und vorher wissen möchten („welcher Ton wird der nächste sein?“ usw.). Der Kopf, das Denken können nun auch endlich einmal ausruhen – wir dürfen einfach SEIN. Nichts wollen, nichts denken, nichts müssen – einfach genießen und entspannen.

Für wen ist die Klangmassage geeignet?

Die Klangmassage ist (mit einigen wenigen Einschränkungen wie beispielsweise das Tragen eines Herzschrittmachers) für Menschen jeden Alters geeignet. Alle, die zur Ruhe kommen möchten und Entspannung suchen, werden diese Methode mögen.

Sehr geeignet ist die Klangmassage auch für Menschen, die vorerst nicht gezielt an Problemen arbeiten möchten (wie wir das beispielsweise mit der kinesiologischen Arbeit tun), sondern einfach erst einmal Ruhe und Entspannung finden und lernen möchten, ihren Körper (und damit sich selbst) wieder besser wahrzunehmen. Sollte im Laufe der Zeit ein besonderes Thema ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, kann es auf Wunsch zu einem anderen Zeitpunkt kinesiologisch bearbeitet werden. Die beiden Methoden ergänzen sich perfekt.

Die Klangmassage kann auch bei Tieren angewendet werden. Meine Hunde mögen die Klangschalen sehr und auch Pferde und Katzen finden sie oft beruhigend.
Weitere Informationen rund um die Klangmassage und Klangschalen finden Sie in meinem Blog (unter „Links“).